Betriebliche Veranstaltungen
Gerade die betrieblichen Veranstaltungen zeigen den Mitarbeitern,
dass es „ihre“ Aktion ist, dass es um „ihre“ Haut geht. Dass sich dies
in Groß- und Mittelbetrieben in einem anderen Rahmen bewegt als in
Kleinbetrieben, liegt auf der Hand.
In Groß- und Mittelbetrieben sollte die Unternehmensleitung, gestützt
vom Betriebsrat, sich an die Spitze der Aktion stellen und den
Aktionsverlauf steuern. Die führende Rolle der Unternehmensleitung ist
dabei ein Garant für den Erfolg. Führungskräfte, Mitarbeiter und
Fachabteilungen werden motiviert und können sich zielbezogen
einbringen. Das erschließt Ressourcen und führt bei einer
entsprechenden Dauer der Aktion zu nachhaltigen betrieblichen
Veränderungen.
Die Anzahl der Veranstaltungen hängt von der Laufzeit der Aktion ab.
Bei einer Laufzeit von 3 bis 4 Monaten sind 2 bis 3 Veranstaltungen zu
empfehlen, insbesondere eine Eröffnungs- und eine Abschluss-
veranstaltung.
Die Eröffnungsveranstaltung gibt dem Betrieb die Möglichkeit, Ziele,
Maßnahmen und Ablauf zu kommunizieren und klare Erwartungsprofile an
Führungskräfte, Mitarbeiter und Fachabteilungen zu vermitteln.
Zur Mitte der Aktion kann eine sportlich ausgerichtete Veranstaltung
stehen, wie beispielsweise eine Laufveranstaltung, die durch ein
Rahmenprogramm abgerundet wird.
Die Abschlussveranstaltung kann Bilanz ziehen und den Prozess nach
Ablauf der Aktion steuern.
Es ist erwägenswert, für eine der Veranstaltungen die Form einer
außerordentlichen Betriebsversammlung zu wählen. Weitere
Veranstaltungen können auch überbetriebliche Aktionen einbinden.
Die betriebliche Umrahmung gestaltet sich für Kleinbetriebe
ähnlich. Der wesentliche Unterschied liegt darin, dass
der Rahmen überschaubarer ist.
